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Kritiken: Kritiken von: Adam Janisch | Lea Hanemann | Ludwig Buhmann „Atomic Trinity“ - so nennen die Freunde Francis (Emile Hirsch) und Tim (Kieran Culkin) ihr selbst gezeichnetes Comic in welchem sie all das verarbeiten, was sie an der strengen Klosterschule erleben. Ihre Lehrerin und Ordensschwester Assumpta (Jodie Foster) macht ihnen das Leben nicht gerade leicht, weshalb sie immer wieder versuchen ihr mit ihren Streichen eins auszuwischen. Als Francis allerdings Margie (Jena Malone) kennen lernt und sie ihm ein schreckliches Geheimnis anvertraut, wird Tims und Francis´ Freundschaft auf eine harte Probe gestellt und erleidet schließlich einen riesigen Verlust. Das packende Kinoregiedebüt von Peter Care überzeugt vor allem durch das faszinierende Zusammenspiel aus Animations- und Realfilm und veranschaulicht dem Zuschauer das Denken der beiden Jugendlichen, was man an vielen Parallelen zwischen den beiden „Welten“ sieht. Eine fast schon perfekte Darstellung der Jugendschauspieler, wie man sie in solch proffesionellem Maße bei Kinderfilmen selten vorfindet und eine „teuflisch“ gute Jodie Foster, oftmals sogar besser als in Hollywood-Blockbustern, wie zum Beispiel „Panic Room“, lassen auch von der schauspielerischen Seite her in keinster Weise zu wünschen übrig. The Dangerous Lives of Altar Boys gehört eindeutig zu den besten Beiträgen des diesjährigen Kinderfilmfestes, der auf ganzer Linie überzeugt und eine Auszeichnung redlich verdient. Die Altersemfehlung (ab 13) sollte allerdings wegen der schweren Thematik beachtet werden. Adam Janisch Wieso dieser Film als deutschen Titel „Lost Heaven“ trägt, obwohl er im Original "The Dangerous life of Altar boys’, also vollkommen anders heißt, kann ich nicht sagen, nur weiß ich, das beide Titel passend sind. Wieso erfährt man im Film. Gute Vorbilder sind Francis, Tim, Wade und Joey nicht gerade. Sie saufen, rauchen, ärgern ihre Lehrerin (die sich aber zu wehren weiß) und zeichnen ekeleregende Monstercomics, in denen sie als muskelbepackte Monstermänner gegen Nonzilla ankämpfen. Im wirklichen Leben ist dies für die 4 ihre Lehrerin, Ordensschwester Assumta, obwohl die doch nur ihr „Bestes“ will. Als
Francis auch noch Margie kennen und lieben lernt, wird sein Leben noch
schwerer, denn sie erzählt ihm von ihrem Geheimnis, welches ihn ziemlich
durcheinander bringt. Falls ihr nicht gerade sehr empfindlich gegenüber Brutalität seid (die Comics sind schon hart an der Grenze zum appetitlichen) solltet ihr euch den Film auf jeden Fall ansehen. Er regt zum nachdenken an und bewegt. Auch die Schauspieler waren wunderbar ausgewählt und haben überzeugt, besonders Jodie Foster als Lehrerin und Emile Hirsch. Ebenso sind die zwischendurch eingespielten animierten Comics von Francis, mal etwas anderes. Ich jedenfalls würde mich freuen, wenn dieser Film den gläsernen Bären gewinnen würde! Trotzdem sollte man die Alters Empfehlung ab 13 Jahre wirklich berücksichtigen, nicht nur wegen der Gewalt, sondern eher noch wegen dem Verständnis für den Film. Lea Hanemann „The Dangerous Lives of Altar Boys“ ist eine spannende und unterhaltsame Geschichte, die von den vier Freunden Francis, Tim, Wade und Joey erzählt. Sie gehen alle auf eine strenge Klosterschule und werden von der Ordensschwester Assumta, gespielt von Jodie Foster, unterrichtet. Diese können sie aber überhaupt nicht ausstehen, darum probieren sie alles, um durch verbotene Aktionen und Streiche ihr das Leben schwer zu machen. Ihre Erlebnisse drücken die Jungen in selbstgezeichneten Comics aus. Die Geschichte handelt aber auch von der engen Freundschaft zwischen Francis und Tim, die viel zusammen durchstehen. Francis lernt noch dazu ein Mädchen kennen, dass Margie heißt und eine schwere Vergangenheit hatte. Die beiden kommen sich im Laufe des Films näher. Der Film regt zum Nachdenken an, über das Leben und was man mit ihm anstellt. Die Charaktere des Films werden von den Schauspielern sehr gut und überzeugend dargestellt. „The Dangerous Lives of Altar Boys“ gehört mit Sicherheit zu den besten Filmen des diesjährigen Kinderfilmfestes, da er in allen Belangen überzeugen kann. Ludwig
Buhmann |
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