Ein
Sprung vom Beckenrand, dann taucht man ein in die Lautlosigkeit. Unter
Wasser findet Michal die Ruhe vor den ungeliebten Konkurrentinnen und
vor ihrer Mutter. Die Liebe, die ihr Mitschüler Dror für sie
empfindet, kann sie nicht erwidern, denn noch ist das Mädchen auf
der Suche nach jemand anderem: Früher ging Michal oft zusammen mit
ihrem Vater schwimmen, aber seit der Scheidung der Eltern hat sie ihn
nicht mehr gesehen. Nun fehlt ihr dieses Stück der eigenen Geschichte,
und sie spürt ihren Vater auf, der nach seiner Wandlung zum orthodoxen
Juden in völlig neuen Verhältnissen lebt. Michal stellt seinen
strengen Glauben in Frage, und erahnt dahinter bereits den Menschen, den
sie braucht. Es lohnt sich aufzutauchen. |