Preise
der Kinderjury | Preise
der Internationalen Jury

Preise
der Kinderjury
- Gläsener Bär -

Die
Kinderjury verleiht den Gläsernen Bären für den besten
Spielfilm an
THERES
ONLY ONE JIMMY CRIMBLE
Es
gibt nur einen Jimmy Grimble
von John Hay
Die Geschichte erzählt von einem Jungen, der lernt, an sich selbst
zu glauben.
Die überzeugende Darstellerleistung, die klasse Kameraführung
und die guten Spezialeffekte haben uns sehr beeindruckt.
Die geniale Mischung von Humor, Sensibilität und Spannung hat uns
gut gefallen.
Außerdem spricht die Jury eine Lobende Erwähnung aus für
THE TESTIMONY
OF TALIESIN JONES
Die Offenbarung des Taliesin Jones
von Martin Duffy
Der Film überzeugte uns durch seine bewegende Tiefgründigkeit
des Themas "Glauben". Die Darsteller, vor allem die Hauptfigur
(John Paul McLead) in der Rolle des Taliesin Jones zeigten hervorragende
Schauspielleistungen. Die Spannung und die Sentimentalität wurden
durch die Musik und die gute Kameraführung besonders herausgehoben.
Der Gläserne Bär für den besten Kurzfilm geht an
HOOVES OF
FIRE
Robbie das Renntier und das große Renntierrennen
von Richard Goleszowski
Diesen Film aus Großbritannien haben wir ausgewählt, weil
er lustig und gut animiert ist. Außerdem finden wir, dass die
Musik passend zu der Geschichte ausgesucht wurde. Manchmal wünschten
wir uns auch eine so tolle Hüpfernase wie Robby, mit der wir durchs
Leben hüpfen könnten.
Die Lobende Erwähnung für den Kurzfilm geht an
O
BRANCO
Die weiße Farbe
von Ángela Pires und Liliana Sulzbach
Die lobende Erwähnung im Bereich Kurzfilm erhält in diesem
Jahr der gut nachzuempfindende Film DIE WEIßE FARBE auf portugiesisch
O BRANCO von Juliana Sulzbach und Ángela Pires. Die Kinderjury
2001 entschied sich in diesem Jahr wegen der guten Schauspieler und
des interessanten Themas für diesen Film. Überzeugt haben
uns auch die Verbindung zwischen Farben und Tagen, wobei auch die Gedanken
des blinden Jungen gut zur Geltung kommen.

Preise
der Internationalen Jury
- Preise des Deutschen Kinderhilfswerks -
Jury-Mitglieder:
Alexandra Schatz (Deutschland), David Elfick (Australien), Catherine
M. Kavanaugh (USA), Lennart Ström (Schweden), Albert Hanan Kaminski
(Israel)

Die
Internationale Jury des Kinderfilmfestes der
51. Internationalen Filmfestspiele Berlin vergibt
den Großen Preis des Deutschen Kinderhilfswerkes, der mit DM 15.000,
- dotiert ist, für den besten Spielfilm an
NAGISA
von Masaru Konuma
Der in einer Küstenstadt angesiedelte Film zeichnet das Porträt
einer lehrreichen Untersuchung und Erforschung des Erwachsenwerdens
durch das Mädchen NAGISA. Dieser hervorragend photographierte Film
bietet greifbare Momente, die uns eine Welt eröffnen, in der wir
ihre Sonne spüren, die Küche ihrer Mutter kosten und mit Nagisa
die Ereignisse ihres zwölften Sommers miterleben. Madoka Matsuda
zeigt eine kompromißlose Darstellung und wird unterstützt
von einer sehr guten Besetzung einmaliger junger und alter Charaktere.
Es ist ein Film von wundervoller Empfindsamkeit, Humor und Traurigkeit
mit vielen denkwürdigen Momenten, die noch lange nach dem Film
in Erinnerung bleiben.
Regisseur Konuma sucht keine Zuflucht bei Manipulation oder übersteigerter
Sentimentalität von Witzbolden und Rabauken, um seine Geschichte
zu erzählen, sondern er verläßt sich vielmehr auf seine
akribische Kunstfertigkeit, um uns in den Lebensstil und das Bewußtsein
der Japaner einzuführen, während er eine universale Geschichte
über das Erwachsenwerden erzählt. Der subtile Rhythmus seiner
Edition liefert eine Balance, die uns sogar noch weiter in den Film
hineinzieht.
Ein in jeglicher Hinsicht hervorragender Film: unterhaltsam, eindringlich
und schön konstruiert - ein mehr als verdienter Preisträger
Eine Lobende Erwähnung an
IL CIELO CADE
Der Himmel fällt
von Andrea & Antonio Frazzi
In dieser wahren, im 2. Weltkrieg angesiedelten Geschichte, stellt der
Film IL CIELO CADE auf meisterhafte Weise die ländliche Toskana
dar. Eine halbjüdische Familie sieht sich darin der aufkommenden
Bedrohung durch den extremen Faschismus gegenüber. Obwohl 60 Jahre
vergangen sind, ist diese Geschichte noch heute von großer Bedeutung.
Der Spezialpreis des Deutschen Kinderhilfswerkes für den besten
Kurzfilm, dotiert mit DM 5.000,-, geht an
HOOVES OF FIRE
Robbie das Rentier und das große
Rentierrennen
von Richard Goleszowski
Robbie, das Rentier in dem Film HOOVES OF FIRE hat den Mitgliedern der
Internationalen Jury die angenehmsten und unterhaltsamsten Momente während
des gesamten Kinderfilmfestes bereitet. Deshalb haben wir einstimmig
beschlossen, Robbie und seine Rentier-Freunde mit dem Preis des Deutschen
Kinderhilfswerkes auszuzeichnen. Die Jury lobt ganz besonders die Originalität
des Drehbuches, die hervorragende Auswahl der Schauspieler und deren
darstellerische Leistung, den wunderbaren Humor und die zahlreichen
Zitate aus der Filmgeschichte.
Eine lobende Erwähnung erhält
LA
NOTA FINAL
Der letzte Ton
von Maite Rivera Carbonell
Innerhalb von sechs Minuten gibt uns die Regisseurin Maite Riviera Carbonell
ein Glanzstück. In den Straßen von Havanna zeigt uns der
junge Gabriel Buenaventura, dass man, um wundervolle Musik zu schaffen
keine Instrumente braucht, sondern lediglich Vorstellungskraft.
