|
|
|
Im
Iran, nahe der irakischen Grenze, sind fünf Waisenkinder auf sich
selbst gestellt. Madi, eigentlich der Älteste von allen, braucht
die größte Fürsorge, denn er ist körperlich und geistig
behindert. Die Ärzte meinen, er habe nur noch einen Monat zu leben,
wenn er nicht operiert wird. Mit viel Liebe versuchen die Geschwister
das Bestmögliche, um ihrem Bruder zu helfen. Trotz ihrer Selbstaufopferung
gelingt es ihnen nicht, das notwendige Geld für die Operation zu
besorgen, so entscheidet sich Ayoub, der die Vaterrolle übernommen
hat, bei Schmugglern Arbeit zu finden. Mit Hilfe von Maultieren wollen
sie riesige Traktorreifen über die Grenze schaffen. Nur unter Einfluss
von Alkohol können die Tiere in Bewegung gesetzt werden. Es ist ein
Kampf gegen eisige Kälte und militante Bedrohung. Als Ayoubs Versuch
scheitert, ist die ältere Schwester bereit, einen Iraker zu heiraten,
der verspricht, Madi zu helfen. Dessen Familie weigert sich jedoch, den
kranken Jungen aufzunehmen. Sie geben Ayoub ein Maultier, damit er den
Lebensunterhalt und das Geld für die Operation verdienen kann. Getrieben
von dem Glauben an Hilfe, die hinter der Grenze liegt, macht sich Ayoub
erneut auf den mühsamen Weg und erreicht tatsächlich sein Ziel.
|
 |