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Die
Erscheinung eines Eskimo-Jungen verursacht viel Aufsehen in einem isländischen
Dorf, denn man hält ihn für ein Dämon. Beim Ausbruch eines
Schneesturms wird der Glaube der Dorfbewohner an die böse Kraft dieser
Kreatur bestärkt. Der kleine Boas macht die Bekanntschaft mit dem
geheimnisumwitterten Wesen, als er von ihm bei dem Unwetter gerettet wird
und entdeckt, dass es zwar befremdlich auf ihn wirkt, aber letztlich hilfsbereit
und witzig ist. Zur Begrüßung fasst der kleine Eskimo Boas
an die Nase und spricht feierlich "Ikingut" aus. Das wird wohl
sein Name sein, denkt Boas und gewinnt allmählich Vertrauen in den
Neuankömmling. Die beiden Jungen freunden sich an, doch die abergläubischen
Erwachsenen misstrauen dem Fremdling nach wie vor und beschließen,
Ikingut zu töten. Mit List schafft es Boas seinen Freund zu befreien.
Bei ihrem Fluchtversuch geraten sie in Gefahr, aber ein Seemann kommt
ihnen zu Hilfe. Er verspricht, Ikingut wieder nach Grönland zu bringen.
Vorher führt er die Jungen jedoch ins Dorf zurück, wo sie mit
Freude empfangen werden. Inzwischen hat man erkannt, dass Ikingut ein
liebenswerter Kerl ist. Der Seemann erklärt, dass "Ikingut"
Freund heißt. Und tatsächlich haben alle einen neuen Freund
gewonnen.
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