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ANIMATIONSFILMPROGRAMM
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Das Animationsfilmprogramm des diesjährigen Kinderfilmfestes ist eine unterhaltsame Zusammenstellung von Kurztrickfilmen aus aller Welt.
Der erste Film, "Trompe l'œil" aus Deutschland, ist ein fröhlicher, bunter Film mit vielen kleinen Gags und einer überraschenden und humorvollen Pointe. Als reiner Zeichentrickfilm unterscheidet er sich von "Coucou, Monsieur Edgar" (Der Kuckuck, Herr Edgar) aus Kanada. Dieser ist nämlich komplett auf dem Computerr animiert, was ich eigentlich überhaupt nicht schätze. Doch hier ist es anders: Die Figuren sind liebevoll gestaltet und die Jungvögel konnten mir sogar ein "Ooh, süß!" entlocken! "Der Kuckuck, Herr Edgar" überzeugte mich außerdem durch realistische Geräusche, die den Film begleiten, und eine anrührende Handlung.
Ganz anders ist der norwegische Film "Kongen som ville ha mer enn en Krone" (Der König, der mehr wollte als eine Krone). Hier wird ein Märchen erzählt, mit allen seinen Merkmalen. Der Film gefällt mir gut; das liegt vor allen Dingen an den unterschiedlichen Charakteren, den schönen Details, die im Film gezeigt werden und an der bewegten Musik im Hintergrund. Leider wird zu oft auf die Tränendrüse gedrückt: Alle Obdachlosen und sozial Schwachen kriegen am Ende ein schönes Zuhause, finden neue Freunde und alles löst sich in Wohlgefallen auf.
Wie ein einziger Traum wirkt der schwedische Film "Först var det Mörkt" (Am Anfang war es dunkel...). Hier wird die Schöpfungsgeschichte einmal anders erzählt. Skurrile Gestalten und Handlungsabläufe, dazu die Geschichte mit einfachen Sätzen erzählt, das alles ergibt einen besonderen und geheimnisvollen Film.
Der Abschlussfilm "Big Cat Little Cat", ebenfalls aus Deutschland, befasst sich dagegen mehr mit der Realität. Die Missverständnisse zwischen Erwachsenen und Kindern in die Katzenwelt übertragen ergeben einen witzigen und lockeren Kurzfilm, auch wenn die Pointe etwas übertrieben dargestellt ist.
Alle fünf Filme sind sehr sehenswert! Das Animationsfilmprogramm ist eine bunte Mischung von Trickfilmen, die ich sowohl Kindern als auch Erwachsenen empfehlen kann.

Lukas Macher

 

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